Mariano Pietrini

Mariano Pietrini wird am 12.03.1945 in Barcellona Pozzo di Gotto geboren. Er wächst in einem der ältesten Viertel der Stadt auf und verbringt seine ganze Kindheit und Jugend in den Straßen und Gassen Barcellonas, zwischen den unzähligen kleinen Werkstätten und Krämerläden, die damals dort zu finden waren. Seine eigene Familie ist seit jeher als Händler von Zitrusfrüchten tätig.

1970 schließt er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Messina ab. Mariano Pietrini unterrichtet danach zunächst Mathematik an verschiedenen technischen Instituten der Provinz Messina und arbeitet nebenbei als freischaffender Steuerberater.

1973 heiratet er seine Frau Gisella, die ihn bis heute bei all seinem Tun unterstützt und ihm liebevoll zur Seite steht. Zusammen gründen sie eine Familie. Es werden die drei Kinder Ada, Veralisa und Nino geboren.

Im künstlerischen Bereich hingegen ist er Autodidakt. Seine Kunst basiert auf der Umsetzung  seiner persönlichen Gedanken mit stets neuen Techniken. Seine Werke reichen von dreidimensionalen Gemälden, über Skulpturen bis hin zu Arbeiten in Pappmaché. Desweiteren ist er für die künstlerische Ausgestaltung des Museumsparkes „Jalari“ zuständig, für die er fünfzehntausend ethnografische Gegenstände gesammelt hat. Zuweilen ist er auch als Restaurator von Kunstwerken tätig.

Die grundlegenden Ansätze seiner Kunst sind: “Die Ordnung in der Unordnung”, “Die Gleichung, dass es keine Fehler gibt”, „Das Gesetz der Kontraste“ und „Die Theorie des Schönen“. Das Studium der Energie der Steine und der Natur im Allgemeinen verfolgt er seit Jahren mit großem Interesse.

Um seine Kunst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stellte er sie in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen aus und veröffentlichte zudem einige Bücher.

Besonders deutlich tritt die Vielfältigkeit seiner Kreativität im Museumspark „Jalari“ zutage. Die Besucher des Parkes durchlaufen einen mystischen, philosophischen, künstlerischen und energieaufgeladenen Parcours. Der Künstler selbst bezeichnet „Jalari“ als den „sprechenden Berg“ oder „die Pyramide des Lichts des dritten Milleniums“. Der Rundgang durch den Park dauert circa drei Stunden. Doch wer einmal in die wunderbare Welt von „Jalari“ eintaucht,  wird für immer davon fasziniert sein.

Der Museumspark ist das Werk von Mariano und seinem Bruder Salvatore. Auch dieser ist ein Künstler, denn er schuf alle architektonischen Elemente in „Jalari“. Befragt man Mariano zu seinem Bruder Salvatore, so antwortet er: „Gewöhnlich kann man aus Nichts Nichts erschaffen, in den Händen von Salvatore allerdings wird auch das Nichts zu einem Kunstwerk“.